AufstellungsSeminare

Aufstellungsarbeit nach der Langlotz Methode / Systemische Selbstintegration

2017

17. Mai 2017 18 Uhr (ausgebucht)

29. Juni 2017 18 Uhr (ausgebucht)

26. Juli 2017 18:15 Uhr (ausgebucht)

12. September 18:00 Uhr (ausgebucht)

07. November 18:00 Uhr  (ausgebucht)

Das nächste Seminar:

9. Januar 2018 18:00 Uhr 

 

Seminar zur Lösung von Verstrickungen und zum Aufbau des eigenen Selbst mit der Aufstellungsmethode nach Langlotz - Anmeldung erforderlich.

Die Methode eignet sich bei allen psychosomatischen Thematiken, Beziehungs-, Trauerproblemen und Problemen mit sich Selbst. Es ist eine praktische Methode, die auf Erleben und Erfahren baut und weniger auf Reden. Ziel ist es sich freier fühlen zu können und autonomer leben zu können. Beziehungen zu den Mitmenschen werden geklärt und der Zugang zum eigenen Selbst erleichtert.

Seminarleitung:

Dipl. Psych. Simone Schmitt und Dipl. Soz.Päd.Christine Holzer, Syst.Therapeutinnen

Preis: EUR 120,-  für Aufstellende 

EUR 30,-  für "Stellvertreter" ohne eigenes Anliegen. (Wer  bei uns bereits ein eigenes Anliegen aufgestellt hat, kann als "Stellvertreter" teilnehmen.)

Die SYSTEMISCHE SELBST-INTEGRATION NACH LANGLOTZ® versteht sich als eine lösungsorientierte Intensivtherapie, welche Elemente von Systemaufstellung, Gestalttherapie und archaische Abgrenzungs- und Ablösungsrituale verbindet, um die Entwicklung von Selbst und Selbstbestimmung des Klienten zu initiieren.
Als zentrale Ursache für Stress, Beziehungsstörungen, für seelische und psychosomatische Gesundheitsstörungen wird eine weit verbreitete Störung der Selbstbestimmung – Autonomie - gesehen. Seit Generationen haben sich Kinder an die Bedürfnisse und Erwartungen ihrer Eltern angepasst, die seit Jahrhunderten durch Armut und Ausbeutung, Gewalt und Übergriff, Krieg und Schuld, Vertreibung, Flucht und den frühen Verlust naher Angehöriger traumatisiert waren. Angepasst, um zu überleben, um die Nähe oder zumindest die Illusion von Nähe nicht zu verlieren.
Aber zu welchem Preis!


Die Betroffenen können ihre eigenen Gefühle – z.B. Aggression! - und Bedürfnisse nicht mehr spüren und leben, können sich nicht nach ihren Gefühlen und Bedürfnissen orientieren, können daher ihre Beziehungen, ihr Leben nicht authentisch, selbst bestimmt (autonom) gestalten. Es fehlt  die Fähigkeit, sich im Kontakt angemessen abzugrenzen. Einander brauchen wird mit Liebe verwechselt. Die Menschen sind entfernt von ihrem SELBST.
Hieraus resultiert eine fatale Tendenz, mit dem Gegenüber symbiotisch zu verschmelzen, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu unterdrücken – verinnerlichtes Autonomieverbot, maligne Verschmelzung.


Die Betroffenen geraten in ein charakteristisches Dilemma: in der Nähe zum anderen verraten sie sich selbst. Um sich selbst wieder zu spüren, sind sie gezwungen, sich rigide überabzugrenzen, dadurch verlieren sie die Nähe zum Gegenüber.
Es ist ihnen unmöglich, die beiden GRUNDBEDÜRFNISSE NACH NÄHE UND SELBSTBESTIMMUNG zu verbinden.


Dies Dilemma hat viele Gesichter, bedingt unterschiedliche Kompensationsstrategien, und es ist die zentrale Ursache für Stress, Beziehungsstörungen und Krankheit!Die SYSTEMISCHE SELBST-INTEGRATION ®* ist geeignet, dem Klienten seine symbiotischen Überlebensstrategien (Identifikationen, Verschmelzungstendenzen) bewusst zu machen und in einem strukturierten Lösungsprozess die Entwicklung von SELBST und SELBSTBESTIMMUNG (AUTONOMIE) zu INITIIEREN. Der Klient gewinnt die Fähigkeit, im Angesicht des Gegenübers eigene Gefühle und Bedürfnisse wieder zu spüren, sich gleichzeitig angemessen abzugrenzen.Die SYSTEMISCHE SELBST-INTEGRATION® versteht sich als eigenständiges Therapiekonzept, welches andere bereits bewährte Konzepte komplementär ergänzt.

Anmeldungen unter schmitt@psychologiepraxis.de 

Besonders: Sie genießen bei diesem Seminar den Vorteil einer Kleingruppe und gleichzeitig die Anwesenheit und Leitung durch zwei erfahrene Therapeutinnen.



 

 

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